Category Archives: Ver-rücktes

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Anuptaphobie

wut“I said love, but meant security. Well, there’s no such thing as security.

Can you read the future?

Can you predict fate?

What makes us think our security is so secure?”

 

 

Bild: Ultiophobie oder der Racheengel :-)

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Treu sein oder herumvögeln

untreuIn der Schweiz befinden sich offenbar rund drei Viertel der Bevölkerung in einer Partnerschaft. Die meisten wünschen sich, eine emotionale Heimat, Stabilität und sexuelle Erfüllung. Die Liebe sei monogam, sagt man. Nur der Mensch ist es nicht.

In Umfragen geben ganze 72 Prozent der SchweizerInnen an, dass sie sich gern ausserhalb ihrer Beziehung vergnügen würden, wenn sie Gelegenheit hätten. Experten (wer ist das schon?) sprechen davon, dass 90 Prozent der Männer im Laufe ihres Lebens fremdgehen, bei den Frauen sind es drei Viertel. Untreue sei auch einer der Hauptgründe, warum Partnerschaften reihenweise zerbrechen.

Die entscheidende Frage ist aber nicht, warum wir nicht treu sein können. Sondern warum sich dieses Beziehungsideal auf einer Lüge gründet. Eine vom Klerus implementierte Lüge, dass wir uns immer treu sein müssen. Denn sexuelle Treue im umfassenden Sinn ist biologisch unmöglich. Wir können uns der Lust versagen, wir können so tun, als gäbe es sie nicht. Das aber ist Selbstbetrug.

leopaar Warum erklären wir Fremdgeher für Beziehungsgestört und verurteilen sie, wenn sie doch eigentlich der Normalfall sind?

Ist es vielleicht gar nicht der Partner, der uns betrügt, sondern die Moral selbst? Ergo zerstört uns gar die Treue?

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Licht aus

Nichts für schwache Nerven, dieser Kurzfilm von David Sandberg.
Den besten Effekt erhält man|frau wenn er in völliger Dunkelheit angeschaut wird ;-)

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Quote of the Day

red-300x294Es sind die Kleinigkeiten die uns glücklich machen …

zum Beispiel:
ein Glas exquisiten spanischen Rotwein…
eine Tasse himmlischen Tee…
ein leckeres Dessert…
ein montierter Dimmer für den Kronleuchter…
eine Prise Oxitocin…

oder mit Testosteron verklebte Synapsen ;-)

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Kapitalisten mit ihren eigenen Waffen schlagen

putinPutins genialer Schachzug oder wie Russland in ein paar Tagen 20 Mrd. Dollar verdiente.
Russland hat einen genialen ökonomischen Springerzug gemacht, sie alle um den Finger gewickelt und in nur ein paar Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient. Dazu hat es etwa 30 % der Aktien der eigenen Monopole zurückgeholt. Putin verkaufte sowohl die EU als auch Amerika für dumm, und wie schön! vor den Augen der ganzen Welt hat er alles wie nach Noten gespielt.

Früher gehörte ein Teil der Aktien der Energiegesellschaften ausländischen Investoren (US-Amerikanern und Europäern) – das bedeutet, dass fast die Hälfte der Einkünfte aus der Öl- und Gasindustrie nicht in die Staatskasse Russlands, sondern auf die Konten der “Finanzhaie” Europas ging. Im Zusammenhang mit der Situation auf der Krim fing der Rubel an, stark zu fallen, aber die Zentralbank machte nichts, um den Rubelkurs zu unterstützen. Es tauchten sogar Gerüchte auf,  Russland habe einfach keinen Währungsvorrat für die Aufrechterhaltung des Rubelkurses.

Diese Gerüchte und die Erklärungen Putins, er sei bereit, die russischsprachige Bevölkerung der Ukraine zu schützen, haben zum großen Fall der Preise für die Aktien der Energiegesellschaften Russlands geführt, und die “Finanzhaie” fingen an, die Aktien für den Verkauf anzubieten, bevor die sich ganz entwertet haben. Putin wartete die ganze Woche und lächelte nur auf Presskonferenzen, als der Preis aber in den Keller fiel, gab er Anweisung, diese Aktien schnell und gleichzeitig bei allen Europäern und US-Amerikanern aufzukaufen.

Bis diese “Finanzhaie” kapierten, dass sie um den Finger gewickelt worden waren, war es schon zu spät: die Aktien waren in Russlands Händen. Nicht bloß, dass Russland in diesen Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient hat, es hat auch die Aktien seiner Unternehmen nach Hause zurückgeholt. Jetzt wird das Einkommen aus Erdöl und Gas nicht ins Ausland abfließen, sondern in Russland bleiben, der Rubel erhebt sich von sich aus und für seine Unterstützung muss man keine Goldwährungsreserven Russlands verbrauchen, und die “Finanzhaie” Europas blieben „Neese“ und wurden um den Finger gewickelt. Ihre Aktien, die Milliarden Dollar bringen, wurden innerhalb von wenigen Minuten für ein paar Cent aufgekauft und haben sie ohne Einkünfte aus dem Erdöl und Gas gelassen. Eine solche glänzende Operation hat die Börsengeschichte noch nicht gesehen.

gesehen bei fefe

Quelle

merkbama

die Heldin des Westens

article_landscape-c9c5846200ab4286b0b4c5aaa8830dc0Julia Timoschenko, ukrainische Ex-Regierungschefin und politische Verbündete westlicher Regierungspolitiker in der derzeitigen Krise um die Ukraine, hat sich in einem Telefonat mit dem ehemaligen Vizechef des nationalen Rates für Sicherheit und Verteidigung, Nestor Schufritsch von Viktor Janukowitschs Partei der Regionen, für die „Vernichtung der verfluchten Russen “ ausgesprochen.
„Ich werde all meine Beziehungen spielen lassen, die ganze Welt auf die Beine stellen, damit von Russland nicht mal verbrannte Erde übrig bleibt“, sagte Timoschenko in einem am Montag bei YouTube veröffentlichten Video. Das Telefonat ist abgehört und ins Internet gestellt worden.

Diese Äusserung offenbart eine kriminelle Energie, die ihresgleichen sucht: trotzdem ist diese Frau die Heldin des Westens – und die Wunschkandidatin der USA.

Während Meldungen über abgefangene E-Mails des Berliner Helden Vitali Klitschko oder abgefangene Telefonate zwischen der EU-Aussenbeauftragten Asthon und Estland Aussenminister (fuck the EU) ein sehr düsteres Bild um die wirklichen Hintergründe der Maidan-Revolution bzw. ihrer gewalttätigen Eskalation zeigen, wird hierzulande gezielt eine Kampagne gegen Wladimir Putin gefahren – eine Kampagne, die so auffällig ist und die inzwischen Paralellen zu der Vorbereitung des Irakkrieges aufweisen. Sie haben ein Ausmass erreicht, dass man von einer Wiederholung wie beim Einmarsch im Irak reden kann.

Auffällig auch, wie vor einer grösseren Intervention üblich, reist der amerikanische Präsident durch die untergeordneten Natostaaten, um sie auf Kriegskurs zu bringen. Wie weit mittlerweile die G7 Staaten im Dickdarm der USA stecken, offenbart sich jetzt jedem kritischen Geist.

Selbst in unseren Landen wird die Ukraine-Krise zum Anlass genommen den Teufel an die Wand zu malen und für den unnötigen Gripen zu werben.

Zitat aus einem Leserbrief vom 25.ds. von Herrn F.S. in der FN:

… die Krim ist nur das jüngste drastische Beispiel dafür. Die Schweiz braucht für ihre Sicherheit die Armee und damit eine leistungsfähige Luftwaffe.

Deshalb braucht es am 18. Mai ein klares «Ja»

Aktuell veröffentlich der Spiegel eine Stellungnahme zur Äusserung Timoschenkows, die an Tendenziösität kaum zu überbieten ist. Unterstellt wird, dass zentrale Aussagen Timoschenkows vom russischen Geheimdienst “hineingeschnitten” wurden. Wurde hier nicht manipuliert, hat Putin die Krimbewohner vor einem Völkermord  gerettet. Auch eine Absicht Timoschenkows Härte und Entschlossenheit zu zeigen um sich beim Wahlvolk beliebt zu machen glaube ich nicht.

Schufritsch fragt, wie man denn in Zukunft mit den “acht Millionen Russen auf dem Territorium der Ukraine” umgehen solle, worauf Timoschenko antwortet, man solle “sie mit Atomwaffen erschießen”.

Die in dem Telefonat enthaltene Morddrohung Timoschenkos gegen Putin wird bestätigt, ebenso wie die abfällige Bezeichnung aller russischen Bürger der Ukraine als “Ziegenbärte” – was auf jeden Fall deutlich zeigt, welch´ Geistes Kind die Freunde des Westens sind.

Doch würden sich nur völlig wahnsinnig gewordene Politiker in ein militärisches Abenteuer stürzen. Aber halt; war nicht Angela Merkel schon 2003 auf Kriegskurs? Ist lange her, vergisst man gerne – siehe Spiegel: