vom küssen

On 24. September 2009, in Poesie, by dan

Sie sassen und tranken am Tisch,kiss
Und sprachen von Liebe viel.
Der Herr, er war ästhetisch,
Die Blume von zartem Gefühl.

Ehmals glaubt ich, alle Küsse,
Die ein Weib uns gibt und nimmt,
Seien uns, durch Schicksalsschlüsse,
Schon vorweibzeitlich bestimmt.

Küsse nahm ich, und ich küsste
So mit Schmerz zu jeder Zeit,
Als ob ich erfüllen müsste
Taten der Notwendigkeit.

Heute geb ich Küsse, nein!
Schenk sie nur der Liebsten mein,
Und mit meinen Sinnen küss ich,
Um Verstand und Seele mein.

Woher ich’s kann, hast du gefragt?
Nicht im Thalamus es entsprang!
Doch mein Stamm sind jene die Lieben,
Welche sterben, wenn sie lieben.

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