Die braunen Spuren des Christoph B.

On 9. August 2007, in Uncategorized, by dan

Oder: hat die Schweiz die Führer die sie verdient?

Es gibt eine klare ideologische Verbindung, die von Werner Oswald dem Ems-Firmengründer und Blocher-Ziehvater ausgeht, der mit IG Farben zusammengearbeitet hat. Oswald hat sogar in seinem Unternehmen nach dem Krieg den Direktor von IG Farben in Auschwitz verpflichtet.

In die Schweiz geholt wurde Johann Giesen. Giesen half Oswald, die Emser Fabrik vom kriegswirtschaftlichen Treibstoffwerk zu einem modernen Chemieunternehmen umzubauen. Dabei kam ihm seine Erfahrung beim deutschen Chemiekonzern IG Farben zustatten. Giesens bedeutendste Aufgabe während des Krieges: die Planung und Überwachung neuer Produktionsanlagen in Auschwitz, wo IG Farben ein gigantisches neues Chemiewerk errichtete. Beim Werksbau an der größten Mordstätte der Nazis ging der Chemiekonzern über Leichen: mehr als 30’000 KZ-Häftlinge fanden auf der IG Farben-Baustelle den Tod.

Oswald wird auch als der geistige Vater von Blocher angesehen.

Burenfreundlich und brauntätig war Blocher, in der “Swiss South African Association”, und der ihr nahe stehenden ASA (Arbeitsgruppe südliches Afrika), die 1982 von Blocher gegründet wurde. Sie sah in Südafrika einen Außenposten westlicher Zivilisation auf dem afrikanischen Kontinent, wirtschaftlich und geopolitisch von großer Bedeutung. Er hob ebenso der ASA’s Kampfpostille, das «ASA-Bulletin », aus der Taufe. Darin durften Militärs, Rechtspolitiker und Wirtschaftsführer wortgewaltig das südafrikanische Regime rechtfertigen. Als ASA Präsident, hat Blocher ausgiebig Geschäftskontakte wahrgenommen und Interessen vertreten. Natürlich wurden auch Rüstungsgeschäfte getätigt. Eine Quelle meinte, dass Mr. B. hier wohl sein Vermögen gemacht habe, aber das lasse sich natürlich nicht beweisen. Wohlverstanden in den 80er Jahren zugunsten der Buren und des Apartheidregimes (mit der strikten Rassentrennung und –diskriminierung) von Pretoria. Ebenso half er gegen eine Klage, die gegen Ems Chemie in den Vereinigten Staaten für deren Teilnahme an den Apartheidverbrechen eingebracht wurde.

Dies und noch viel mehr über den braunen Sumpf und deren Verflechtungen mit Politik, Geheimdiensten, Banken (z.B. der SBG “Bankgesellschaft” die zur UBS mutierte – in deren VR Blocher auch mal vertreten war!) und der Wirtschaft, lässt sich im Web nachlesen. Googeln genügt!

Wen es interessiert, hier 2 Links zu mehr Infos:

Eine Arbeit über: „Das dunkelste Kapitel in Christoph Blocher’s Ems Chemie“
Das Spezialchemie-Unternehmen profitierte von Johann Giesen, der in der Nazi-Zeit in Auschwitz tätig war

VON LUKAS STRAUMANN* UND FLORIAN SCHMALTZ (aus dem Jahre 2002 zu finden unter www.onlinereports.ch/2002/EmsGiesen.htm)

Eine Andere: Bundesrat Blocher’s Kontakte zum Geheimdienst
Hier zu finden: http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1317545/

Das alles ist natürlich nichts Neues! Aber sich daran zu erinnern schadet nicht!

 

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