Zensur bei der NZZ!

On 3. December 2008, in Anregendes, Ver-rücktes, by dan

460658639

… ist auch nicht mehr was sie einmal war. Sie zensiert Kommentare!

Die NZZ Online publizierte heute Morgen den Artikel: Die FDP unterstützt Ueli Maurer

Auf diesem Portal erlaubt sie auch Kommentare. Was ich mir zu diesem Beitrag erlaubt habe.
(Man muss angemeldet sein und Kommentare werden von einem Redaktor genehmigt.)

Mein Kommentar war kurz, sachlich und mit einem Link auf die Blog-Umfrage Seite, die vom Bugsierer mit der Frage eingerichtet wurde, ob ein SVP Hardliner in den Bundesrat gewählt werden soll oder nicht!
Offenbar ist das halt so eine Sache mit der Meinungsfreiheit.
Fürchtet sich die NZZ vor den Blogs? Oder warum veröffentlicht sie meinen Kommentar mit dem Link zur Umfrage nicht? Oder ist die Umfrage undemokratisch, so wie Lupe fragt: wie können Blogger Ueli Maurer verhindern?

Ein Bestätigungsmail dass mein Kommentar auch angekommen ist habe ich erhalten. Darin heisst es: “die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie frei. Das kann je nach Tageszeit und Arbeitsbelastung etwas länger dauern. Wir behalten uns vor, Beiträge nicht zu publizieren. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen.”

 

3 Responses to “Zensur bei der NZZ!”

  1. Rick says:

    Ich gebe zu dass ich die NZZ sonst durchaus schätze, aber Web 2.0 Mechanismen haben die dort genauso begriffen wie eine konservative Partei die Wohllust von Hedonismus.
    Vielleicht sollte man die NZZ Kommentarfunktion so alleine lassen wie sie ist, und sich besser auf die kulinarischen Ausgaben von NZZ Format konzentrieren, die sind nämlich wirklich gut. Und wer DVB-S hat und tv.gusto empfangen kann, kommt regelmäßig in den Genuss…

  2. dan says:

    ja Kulinazz habe ich schon mal gesehen – und ja finde sie auch in Ordnung.
    Dank Web2.0 werden wir immer unabhängiger von den konventionellen Medien.
    Die Web2.0 Durchdringung verhält sich zur Qualität der Printmedien wie der Papst antiproportional zur Zölibatistik… oder so
    ;-)

  3. Adolf Haider says:

    Was regst Du Dich auf? Ist doch kein Problem – lies doch einfach den Tagesanzeiger! Dort werden Beiträge gegen die grün-link-christlichen Schwuchteln doch genauso zensiert.

Leave a Reply



Looking for something?

Use the form below to search the site:

Still not finding what you're looking for? Drop a comment on a post or contact us so we can
take care of it!

Gallery

TwitPics