In einer direkten Demokratie, wie der unsrigen, eigentlich kein Thema. Doch nun entlarft sich die SVP selber – oder besser; ihr Führer durch seine stramme Gefolgsentourage. Sofern dem Führer nicht absoluter Gehorsam gezollt werde, drohen sie, dass Blocher seine Millionenbeiträge kappt. Das gibt den Blick frei für den Aufwand den er zahlte um Bundesrat werden zu können…
Wie viel Christoph Blocher der SVP spendet, ist nicht bekannt – es handelt sich aber offenbar um namhafte Beiträge. Mehrere Parlamentarier bestätigen gegenüber der Zeitung «Sonntag», NR Theophil Pfister habe ihnen gegenüber betont, es stünden zehn bis zwölf Millionen Franken auf dem Spiel.
Der abgehalfterte Bundesexrat, hat also die SVP während mehr als 10 Jahren mit zweistelligen Millionenbeiträgen pro Jahr unterstützt um sichs einen Traum des Bundesführers realisieren zu können. Das sind Dimensionen wie sie in den USA oder in Italien für einen Posten gezahlt werden.

Man sollte sich einmal die Mühe machen, um alle erreichbaren Zahlen die die SVP im Verlaufe eines Wahlkampfs produziert, zusammen zu tragen. Alle SVP-Rechnungen (Plakte, Inserate, etc.) denen man habhaft werden kann aufsummieren. Vielleicht bräuchte es dann keine anderen Argumente mehr.
Das, leber Antoine, wäre interessant. In der letzten Nationalratsperiode waren das lockere 50 Millionen…
Wahsinn 50 Mille …hätte ich nicht gedacht.