Im 20 Minuten von heute: SP und SVP fordern den Rücktritt von Armeechef Keckeis. Grund: Er schüre Terrorangst, um der Armee Arbeit zu beschaffen.

Am Mittwoch Abend sprach er in Düdingen an der Generalversammlung der Freiburger Offiziersgesellschaft vor 160 Freiburger Offizieren und Gästen und stellte folgendes fest:
Die Schweiz engagiere sich im Ausland viel zu wenig bei friedensfördernden Einsätzen. Es wäre aber in ihrem eigenen Interesse, den Gefahren dort zu begegnen, wo sie auch entstehen.
Er ist also der Überzeugung, wir sollten den Feind aktiv im Ausland bekämpfen! Noch dicker finde ich, dass unser Freiburger Ständerat ins selbe Horn bläst!
Urs Schwaller, notabene Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission der kleinen Kammer unterstrich, dass die Sicherheit eines Landes nicht an seinen Grenzen aufhöre. Zudem wies er darauf hin, dass es zur Verbesserung der Effizienz sinnvoll wäre, alle sicherheitsrelevanten Fragen im gleichen Departement anzusiedeln.
Keckeis hat wohl ausgesprochen was in vielen Schweizer Militärköpfen geistert. Und wer weiß, was da noch alles in deren Küchen brodelt.
Deshalb: Herr Schwaller treten sie gleich mit dem General zurück!
Quelle: Freiburger Nachrichten