Meine Göttin, wer bist du? Unsere bebenden Lippen erwecken die ganze Sinnlichkeit des Universums…


Wenn du Freude vergisst, wenn du den Künstler verhöhnst,
Und den tieferen Geist klein und gemein verstehst,
Evchen verdirbt es, doch stört nur
Nie den Frieden der Liebenden.
Im Blute lodert das Verlangen, im Blute brennt der Wünsche Feuer…
Wenn Worte sanft die Muse küssen,
Gedanken Füsse küssen müssen,
wenn Einfall nie (k)ein Reinfall ist,
der Worte Ton den Seinfall frisst,
wenn Herzwärme sich auf Papier ergiesst,
die Liebesglut in die Inbrunst schiesst..
*Kuss-der-Küsse-Kuss
Hach! sie neiget das Haupt, die e Von Chen, er giesset
Eilig erquickendes Wort neben die Wurzel ihr hin?
Dass sie froh sich entfalte, die schönen Farben der Blüte
Nicht zu früh aufgehn, endlich auch reife die Frucht.
Aber auch mir – mir sinket das Haupt von Sorgen und Mühe.
Liebes Mädchen! Ein Glas schäumenden Weines herbei!
Goethe strirred