Es zahlt sich nicht aus zu Spenden

On 3. January 2008, in Ver-rücktes, by dan

Wenigsten nicht für die amerikanische Wahlunterstützung. Mit Geld wird auch kein Wählerherz gewonnen, nicht in Iowa und auch nicht in der Schweiz.

Was die Parteien und Kandidaten in der Schweiz für die Wahlen ausgegeben haben ist nicht bekannt. Man weiss nur das die SVP sehr viel mehr ausgab als die anderen. Sie hat zwar die NR wahlen gewonnen, doch das danach war der Flop des Jahres für den homo politicus blochensis.

In Iowa ist das ähnlich. Man weiss nicht genau welcher Kandidat wieviel seiner erbettelten Spenden ausgibt. Soviel ist jedoch sicher: der mit den höchsten Ausgaben ist nicht gleich der Gewinner. Einige Zahlen sind bekannt.

Bei den Republikanern:

  • Romney, ein erfolgreicher Geschäftsmann bevor er sich an der Wette ins “Weisse Haus” beteiligte, spendete im 2007- $52 Millionen, das meiste davon in Iowa.
  • Huckabee spendete $1.7 Million.

Bei den Demokraten:

  • Sen. Barack Obama in Iowa und Sen. Hillary Rodham Clinton gaben beide je $20 Millionen aus,
  • Edwards wird vom Staat gesponsert und darf deshalb nur maximal $4 Millionen in Iowa ausgeben.

Das meiste Geld wurde für Werbespots ausgegeben. $17 Mio. für politische Anzeigen, und 20,453 politische Werbespots wurden gesendet.

Erstaunlicherweise wurde in Iowa im Jahre 1996 schon sehr viel Geld ausgegeben. Damals versuchte es Steve Forbes, er nahm $25 Millionen aus der eigenen Tasche. Er hätte das Geld besser mir gespendet… :-)

Selbstverständlich gehören auch Schweizer Investoren und Banken zu den grösseren Spendern des US Wahlkampfes (siehe Arlesheim reloaded)

Quelle: LAT

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2 Responses to “Es zahlt sich nicht aus zu Spenden”

  1. Rick says:

    Dennoch ist das fund raising system der Amerikaner irgendwie noch demokratischer als die Pflichtwahlvergütung in so manchen westlichen ‘Demokratien’ wie zB die Sowjetrepublik Österreich. Hier legen sich die Parteien selber fest wieviel Wahlkampfvergütung sie sich vom Wähler wieder holen und können (fast) ungeachtet des Wählerwillens Steuergeld verbraten wie ihnen das beliebt. Das gilt insb für Parteien die keinen Franken bekommen würden wenn sie auf private oder gewerbliche Spender angewiesen werden…

    (bei den Amis kommt die Pikanterie bei jedem Wahlkampf dazu dass die Dems eine Menge Spenden vom bösen Kapital bekommen gegen das deren einfachen Anhänger im Internet hetzen was das Zeuchs hält. Und sowohl bei den Dems als auch bei den Reps sieht man vor/nach jeder Wahl wer auf wessen Payroll steht. Auch ‘ehrlicher’ wie bei uns…)

  2. dan says:

    Ehrlicher alemal, lieber Rick, der US Spendenkampf. In der Schweiz ist da ein schwarzes Loch. Jeder kann wie er will…

    Böse Gerüchte schreiben das Milliardendebakel der UBS ( 10 Mia) dem Umstand zu, dass Ospel damit die Wahlkampfmaschinerie der CH Ultraweissschafe finanzieren musste… Hypokrise sei nur zur Verdunkelung geboren worden, oder so… ;-)

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