Ohne ihn und seine rechtspopulistische SVP, hätte das Land kaum weltweit Zeitungstitel provoziert wie »Europas Herz der Finsternis« (Independent), »das Land, wo der Fremdenhass blüht« (Newsweek) oder »Die Schweizer Wut gegen Ausländer« (Washington Post).

Der Erfolg von Blocher erklärt sich vor allem dadurch, dass es ihm und seiner Volkspartei gelungen ist, einen Grossteil der Unzufriedenen, Verunsicherten und Verlierer hinter sich zu scharen. Ohne jedoch konkret einen Finger für die zu rühren…

Das ist umso leichter gefallen, als die Bürgerlichen seit Jahren kein Gegenrezept fanden. Sie wagten es aber erst recht nicht, sich konsequent von Blocher und Konsorten abzugrenzen, biederten sich geradezu peinlich (s.FDP) an.

Das hat sich über Nacht geändert und das macht uns Mut. Nun, hoffen wir, dass die Parteien sich auf eigene Programme und vor allem auf eigene Lösungen konzentrieren. Egal wie sich heute die neue Bundesrätin entscheiden wird.

Schlimmer als mit dem radikalen Populismus, der so vielen sauer aufstösst, wirds nicht werden. Egal auch, dass sich nun die SVP entzweit.

Die Zürcher “Hardliner” sollen ihre eigene Partei aufstellen und da können sie sich militärisch organisieren, ihren Krieg führen, strategische und taktische und geheime Spielchen alleine mit sich selber spielen.

Nur für Köppel wirds schwieriger, er wird wohl doch täglich erscheinen müssen… Wir gönnen es ihm

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