Die NZZ Online titelt heute:
Fall Holenweger weitet sich nach Frankreich aus. Verdacht auf schwarze Kassen beim Alstom-Konzern.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt seit 2003 gegen Holenweger. Im Februar 2007 wurde das Verfahren laut einem Bericht des «Tages-Anzeigers» ausgeweitet auf mutmassliche Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung, Urkundenfälschung und Bestechung. Der Verdacht: Holenweger soll schwarze Kassen für die Alstom geführt haben, mit denen Amtsträger bestochen worden sein sollen.
Der Tagesanzeiger schrieb am 07. Juni 2007, Wollte Blocher wegen Alstom nichts wissen?
Was könnte Blocher Anfang 2004 bewogen haben, lieber weniger als mehr über den Fall Holenweger zu erfahren? Eine mögliche Antwort findet sich in einem Bericht der Bundeskriminalpolizei vom 11. Februar 2004, auf den sich die «Weltwoche» einmal berief. Darin habe es geheissen, Holenweger habe über sein Singapurer Konto siebenstellige Summen für den französischen Industriekonzern Alstom geschleust. Dabei hätte es sich gemäss Polizeibericht um Bestechungsgelder, aber auch um «legale Provisionszahlungen» handeln können.
Alstom hatte wenige Jahre zuvor eine wichtige Rolle in den Geschäften von Blochers Weggefährten Martin Ebner gespielt.
zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie einen SVP Geheimplan und lesen sie Mörgeli’s Pakungsbeilage…