in Ver-rücktes

Das Sprachrohr für die Atomlobby

Die neue Monte-Rosa Hütte eignet sich prächtig um Lobbying für die Atomindustrie zu betreiben. Das ultrakonservative, rechtsgerichtete SVP freundliche Köppelblatt veröffentlicht eine niederschmetternde Kritik am Energiekonzept der von der ETH geplanten Hütte (hier als pdf file zum download).

Allenthalben ist bekannt, dass der Energiebedarf der fast durchwegs vollbelegten Hütte nicht ganz durch die Solar- und Windenergie gedeckt werden kann (s.hier). Kinderkrankheiten und Unerwartetes in der Anfangsphase waren zu erwarten und tragen dazu bei, die Probleme zu verschärfen.

Doch das Ganze als ein einziger Fehlschlag zu postulieren und unterschwellig der politischen Linken unterzujubeln finde ich persönlich echt mies, zumal im Anhang des Berichts die wahre Motivation der Weltwoche zu erkennen ist!

Aberwitzige Miliardensubventionen
Das die inst für ihre nüchterne Wisenschaftlichkeit bekante ETH die Realitäten mit arithmetischen und rhetorischen Tricks zurechtbiegt, hat handfeste Gründe. Aus ideologischer Oportunität verlagert die helvetische Politik die Forschung seit Jahrzehnten einseitig auf «alternative» Energieträger wie Sonne und Wind. Die Weiterentwicklung der Kernenergie, bei der die Schweiz einst an der Weltspitze mit forschte und die uns in Kombination mit dem Wasser bislang einen weltweit fast einzigartig sauberen Stromix garantierte, wurde auf ein Minimum zurückgefahren. Die Erfolge der «Alternativen» lassen auf sich warten. Also werden die Fakten verbogen, bis das Resultat stimmt.

  1. Man sollte Leute wie Herr Köppel nicht ernst nehmen. Den werten James Schwarzenbach kennt auch keiner mehr.
    Kommt Zeit, verschwindet Unrat.

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